…in Stille
Stücke
- Aurora stirbt08:51
Text anzeigenText ausblenden
[Protagonist] Verklungen sind die Töne meiner Hoffnung Stattdessen stampfen unbarmherzig die Maschinen Und an den trüben Scheiben der Fenster Donnert der Herbstregen …und es wird Nacht… Gefangen in den engen Korridoren der Abteile Hetze ich umher und suche Nach den Spuren meiner Freiheit Doch finde ich mich unbewegt Den Tod von alten Freunden stets vor Augen Mein Ziel im leeren Blick Folge ich den Bahnen meiner Reise Durch den Zunder meiner Träume Wird die Flamme neu entfacht Doch erdrückt von Zwängen Stirbt mein Licht Verklungen sind die Töne meiner Hoffnung Stattdessen stampfen unbarmherzig die Maschinen Und an den trüben Scheiben der Fenster Donnert der Herbstregen …und es wird Nacht…
- Funkenflug07:53
Text anzeigenText ausblenden
[Ens] Steh auf und blick dich um Sieh deine Welt - Sieh deine Wahl Erkenne deinen Pfad Sieh wie er stirbt Steh auf und blick hinaus Sieh deine Werke, deine Trauer Erkenne was du stahlst Sieh wie das Licht vergeht [Protagonist] Traumeshallen Weltentflammt Sehe ich die Reflexionen Sehe meine Hand …in dir [Ens] Welche Freiheit meinst du schenkst du Außer dunklem Grauen, tiefem Fallen Erhältst kein Feuer und kein Leben Einzig Schweigen [Protagonist] Doch mein Opfer? [Ens] Längst vergessen bist du Denn keine Flamme brennt in dir Und kein Zunder deinen Freunden Denn wer ist Herr über das Feuer wenn nicht ich? Wer verschenkt das Leben? Siehst du den Funkenflug in der Dunkelheit? Die Nacht erhellt …in mir [Protagonist] Was darf ich noch hoffen? Die Gleise führen in den Abgrund Bin verloren, bin umsonst …versiegt… [Ens] Sieh die Flammen deiner Freunde Sind sie nicht Weichen deiner Wege? Sieh deinen Spiegel, deine Reflexionen Siehe mich …in dir [Protagonist] Sehe dich in mir
- Das Licht in mir05:21
Text anzeigenText ausblenden
[Protagonist] Ein Sonnenstrahl benetzt die Haut Freudige Schauder durchzucken den Leib Ein Lichterfunken erwacht in mir Glühendes Leben verbrennt meinen Geist Erstickter Flammen Funkenflug Sterbend flackernd still Und doch erwacht durch ihn erweckt …in mir das Licht! In mir das Licht… …vor mir das Dunkel …nach mir das Dunkel …um mich das Dunkel …in mir das Dunkel? Ein Sonnenstrahl benetzt die Haut Freudige Schauder durchzucken den Leib Ein Lichterfunken erwacht in mir Glühendes Leben verbrennt meinen Geist
- Stimmen im Regen09:44
Text anzeigenText ausblenden
[Protagonist] Nebelschwaden – Zwielichthain Mein kurzes Glück… Wirbel feinem Staubs Künden meinen Halt [Himeros & Fides] Vergessen hast du unsre Asche Vergessen unser Feuer, unser Glück Und blicke auf die Scherben Deiner Taten [Protagonist] Ich habe doch erkannt Wie unbedeutend meine Taten Kann Heimkehren zu euch Und meinem Glück? [Himeros & Fides] Wer wartet denn auf dich im alten Haus? Im alten Garten, überwuchert Erschaffen hast erst du uns Und wir dich Am Ende bleibt nur weite Leere Kein Funke erreicht uns hinterm Abgrund Nur dein Sprung erhöht das Feuer Deiner Farben [Protagonist] Bin ich doch Lichtträger? Doch nein, kein Feuer brannt‘ in mir Muss weiter, weiter fort Die Funken tragen Doch welcher Weg liegt vor mir? Wer führt jene Gleise? Doch Regen fällt erneut Und Nebel lichtet sich Hörst du das Flüstern im Wind? Hörst du die Stimmen im Regen? Am Ende steh ich doch vorm Abgrund Und kenne meinen Pfad …noch nicht
- Einkehr08:22
Text anzeigenText ausblenden
[Protagonist] Ich stehe hier und Regen peitscht mir ins Gesicht Vor mir der Abgrund der mich zu sich zieht Die Kälte in den Knochen erstarrt meine Gedanken Und eure Stimmen schreien ihr Lied in den Wind Ich glaube ich falle immer tiefer In die Dunkelheit der Nacht Herbstlaub bedeckt den Pfad Und wachen Auges träume ich den Tag [Chor] Träume nicht und blicke auf Sieh die Sterne, sieh den Mond dort oben Siehst du den Tag dort unten leuchten? Nur Regen fällt und seine Reflexionen Verbinden sich in dir [Protagonist] Zwei Wege tun sich auf vor mir Funke oder Flamme trägt die Wahl Die Gleise meines Pfades legt nur einer Und Regen klart
- Scheideweg09:09
Text anzeigenText ausblenden
[Lichtträger] Hier stehst du Vor dir der Abgrund – in dir der Kampf im Licht Funke oder Flamme deine Wahl Zunder oder Asche [Ens] Sieh die Enden beider Pfade Wähle weise Sieh Licht und Schatten Sieh in dich hinein [Lichtträger] Dein Feuer brennt und lodert Wünscht nach Freiheit Ansteckend willst du sein In wildem Tanz verglühen [Ens] Die Funken sprühen deiner Augen Licht Und tragen dich hinaus über den Abgrund Inspirierend willst du sein Und in Gemeinschaft Welt verändern [Beide] Am Scheideweg verbleibst du einsam Und siehst die Geister deiner Freunde Was verbleibt von dir in ihnen? Siehst du über sie hinaus? Am Ende stirbt deine Idee Und Dunkelheit verbleibt Doch gibt dein Licht Das Feuer oder Funken neuer Hoffnung?
- Die Gleise an denen wir starben I (Nur ein Moment…)03:01
- Die Gleise an denen wir starben II (…in Stille)12:32
Text anzeigenText ausblenden
[Protagonist] Die Nacht erhellt vom Schein der Lichter Donnernd fahren sie im Nebel Hoffnung weckend, treiben sie voran Und leise fällt mein Atem in den Schnee… Die Gleise kreischen, schreien meinen Namen Und die Welt vergeht in wirren Augenblicken Rennen, rennen, weiter Lächelnd meinen Weg [Alle] Nur ein Pfad folgt dem Herzen Und kennt die Wirrungen in Welt und Geist Feuerspeiend – Funkensprühend Welches Schicksal greift uns? [Protagonist] Die Spiegel am Wegesrand Lassen Bilder flackern, Lichter blitzen Doch nichts irrt mir im Nebel Mein Herz zerspringt in Trauer Denn nur eine Lösung weist der Rabe Nur eine Wahrheit schwirrt verloren Gewappnet für den letzten Sprung Über die Asche meiner Freunde [Alle] Denn das sind die Gleise an denen wir starben Sind die Wege ohne Ziel Verloren gehen unsere Geister Im Wind Denn das sind die Gleise an denen wir starben Wo neuer Wege Anfang liegt Und unsere Asche dient Dem Wind [Ens] Du siehst hinab und blickst in leere Hände. Weißer Atem vernebelt deine Sicht. Doch deine neuen, klaren Augen blicken nicht hinaus. Nur hinein. Der Boden zittert, oder bist du’s selbst? Als weißes grelles Licht sich blitzend nähert. Funke oder Flamme? Die Wahl ist nun getroffen. Und Schnee benetzt die Haut.
Mitwirkende
- Besetzung
- Dominik Winter — Gesang · GitarreRaphael Heuser — GitarreMaximilian Stiefermann — Bass · Cello · KlargesangPelle — Schlagzeug
- Gäste
- Jan van Berlekom — Klargesang auf „Scheideweg“Tobias Danneck — Sologitarre auf „Die Gleise an denen wir starben II“
- Release + Label
- 24. Januar 2020 · Hypnotic Dirge Records
- Musik & Text
- Dominik Winter
- Recording
- E-Gitarren: Tobias Danneck · Februar 2018Schlagzeug, akustische Instrumente & Gesang: Pascal Gehrke · März 2018Drum Editing: Martin Kühr · März–April 2018
- Mix & Master
- Mix: Jan van Berlekom · April–August 2018Master: Jonas Lindström · September 2018
- Artwork
- Cover: Sarah WinterLayout: Dennis MeisterLivefotos: Lars Rubarth
Presse
“…the majestic melodies and emotive fury of … in Stille have stayed with me.”Rezension lesen ↗
“Frigoris deliver a whole-hearted and inspiring piece of work, where raw atmosphere and complex emotion blend perfectly.”Rezension lesen ↗
“…In Stille is an absolute triumph, and that rarest of things: an album of genuinely life-affirming black metal.”Rezension lesen ↗
“Within its specific genre, a highlight for sure!”Rezension lesen ↗