…in Stille cover

24. Januar 2020 · Album · Hypnotic Dirge Records

…in Stille

Stücke

  1. Aurora stirbt08:51
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    [Protagonist]
    Verklungen sind die Töne meiner Hoffnung
    Stattdessen stampfen unbarmherzig die Maschinen
    Und an den trüben Scheiben der Fenster
    Donnert der Herbstregen
    …und es wird Nacht…
    
    Gefangen in den engen Korridoren der Abteile
    Hetze ich umher und suche
    Nach den Spuren meiner Freiheit
    Doch finde ich mich unbewegt
    
    Den Tod von alten Freunden stets vor Augen
    Mein Ziel im leeren Blick
    Folge ich den Bahnen meiner Reise
    
    Durch den Zunder meiner Träume
    Wird die Flamme neu entfacht
    Doch erdrückt von Zwängen
    Stirbt mein Licht
    
    Verklungen sind die Töne meiner Hoffnung
    Stattdessen stampfen unbarmherzig die Maschinen
    Und an den trüben Scheiben der Fenster
    Donnert der Herbstregen
    …und es wird Nacht…
  2. Funkenflug07:53
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    [Ens]
    Steh auf und blick dich um
    Sieh deine Welt - Sieh deine Wahl
    Erkenne deinen Pfad
    Sieh wie er stirbt
    
    Steh auf und blick hinaus
    Sieh deine Werke, deine Trauer
    Erkenne was du stahlst
    Sieh wie das Licht vergeht
    
    [Protagonist]
    Traumeshallen
    Weltentflammt
    Sehe ich die Reflexionen
    Sehe meine Hand
    …in dir
    
    [Ens]
    Welche Freiheit meinst du schenkst du
    Außer dunklem Grauen, tiefem Fallen
    Erhältst kein Feuer und kein Leben
    Einzig Schweigen
    
    [Protagonist]
    Doch mein Opfer?
    
    [Ens]
    Längst vergessen bist du
    Denn keine Flamme brennt in dir
    Und kein Zunder deinen Freunden
    
    Denn wer ist Herr über das Feuer wenn nicht ich?
    Wer verschenkt das Leben?
    Siehst du den Funkenflug in der Dunkelheit?
    Die Nacht erhellt
    …in mir
    
    [Protagonist]
    Was darf ich noch hoffen?
    Die Gleise führen in den Abgrund
    Bin verloren, bin umsonst
    …versiegt…
    
    [Ens]
    Sieh die Flammen deiner Freunde
    Sind sie nicht Weichen deiner Wege?
    Sieh deinen Spiegel, deine Reflexionen
    Siehe mich
    …in dir
    
    [Protagonist]
    Sehe dich in mir
  3. Das Licht in mir05:21
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    [Protagonist]
    Ein Sonnenstrahl benetzt die Haut
    Freudige Schauder durchzucken den Leib
    Ein Lichterfunken erwacht in mir
    Glühendes Leben verbrennt meinen Geist
    
    Erstickter Flammen Funkenflug
    Sterbend flackernd still
    Und doch erwacht durch ihn erweckt
    …in mir das Licht!
    
    In mir das Licht…
    …vor mir das Dunkel
    …nach mir das Dunkel
    …um mich das Dunkel
    …in mir das Dunkel?
    
    Ein Sonnenstrahl benetzt die Haut
    Freudige Schauder durchzucken den Leib
    Ein Lichterfunken erwacht in mir
    Glühendes Leben verbrennt meinen Geist
  4. Stimmen im Regen09:44
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    [Protagonist]
    Nebelschwaden – Zwielichthain
    Mein kurzes Glück…
    Wirbel feinem Staubs
    Künden meinen Halt
    
    [Himeros & Fides]
    Vergessen hast du unsre Asche
    Vergessen unser Feuer, unser Glück
    Und blicke auf die Scherben
    Deiner Taten
    
    [Protagonist]
    Ich habe doch erkannt
    Wie unbedeutend meine Taten
    Kann Heimkehren zu euch
    Und meinem Glück?
    
    [Himeros & Fides]
    Wer wartet denn auf dich im alten Haus?
    Im alten Garten, überwuchert
    Erschaffen hast erst du uns
    Und wir dich
    
    Am Ende bleibt nur weite Leere
    Kein Funke erreicht uns hinterm Abgrund
    Nur dein Sprung erhöht das Feuer
    Deiner Farben
    
    [Protagonist]
    Bin ich doch Lichtträger?
    Doch nein, kein Feuer brannt‘ in mir
    Muss weiter, weiter fort
    Die Funken tragen
    
    Doch welcher Weg liegt vor mir?
    Wer führt jene Gleise?
    Doch Regen fällt erneut
    Und Nebel lichtet sich
    
    Hörst du das Flüstern im Wind?
    Hörst du die Stimmen im Regen?
    Am Ende steh ich doch vorm Abgrund
    Und kenne meinen Pfad
    …noch nicht
  5. Einkehr08:22
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    [Protagonist]
    Ich stehe hier und Regen peitscht mir ins Gesicht
    Vor mir der Abgrund der mich zu sich zieht
    Die Kälte in den Knochen erstarrt meine Gedanken
    Und eure Stimmen schreien ihr Lied in den Wind
    
    Ich glaube ich falle immer tiefer
    In die Dunkelheit der Nacht
    Herbstlaub bedeckt den Pfad
    Und wachen Auges träume ich den Tag
    
    [Chor]
    Träume nicht und blicke auf
    Sieh die Sterne, sieh den Mond dort oben
    Siehst du den Tag dort unten leuchten?
    Nur Regen fällt und seine Reflexionen
    Verbinden sich in dir
    
    [Protagonist]
    Zwei Wege tun sich auf vor mir
    Funke oder Flamme trägt die Wahl
    Die Gleise meines Pfades legt nur einer
    Und Regen klart
  6. Scheideweg09:09
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    [Lichtträger]
    Hier stehst du
    Vor dir der Abgrund – in dir der Kampf im Licht
    Funke oder Flamme deine Wahl
    Zunder oder Asche
    
    [Ens]
    Sieh die Enden beider Pfade
    Wähle weise
    Sieh Licht und Schatten
    Sieh in dich hinein
    
    [Lichtträger]
    Dein Feuer brennt und lodert
    Wünscht nach Freiheit
    Ansteckend willst du sein
    In wildem Tanz verglühen
    
    [Ens]
    Die Funken sprühen deiner Augen Licht
    Und tragen dich hinaus über den Abgrund
    Inspirierend willst du sein
    Und in Gemeinschaft Welt verändern
    
    [Beide]
    
    Am Scheideweg verbleibst du einsam
    Und siehst die Geister deiner Freunde
    Was verbleibt von dir in ihnen?
    Siehst du über sie hinaus?
    
    Am Ende stirbt deine Idee
    Und Dunkelheit verbleibt
    Doch gibt dein Licht
    Das Feuer oder Funken neuer Hoffnung?
  7. Die Gleise an denen wir starben I (Nur ein Moment…)03:01
  8. Die Gleise an denen wir starben II (…in Stille)12:32
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    [Protagonist]
    Die Nacht erhellt vom Schein der Lichter
    Donnernd fahren sie im Nebel
    Hoffnung weckend, treiben sie voran
    Und leise fällt mein Atem in den Schnee…
    
    Die Gleise kreischen, schreien meinen Namen
    Und die Welt vergeht in wirren Augenblicken
    Rennen, rennen, weiter
    Lächelnd meinen Weg
    
    [Alle]
    Nur ein Pfad folgt dem Herzen
    Und kennt die Wirrungen in Welt und Geist
    Feuerspeiend – Funkensprühend
    Welches Schicksal greift uns?
    
    [Protagonist]
    Die Spiegel am Wegesrand
    Lassen Bilder flackern, Lichter blitzen
    Doch nichts irrt mir im Nebel
    Mein Herz zerspringt in Trauer
    
    Denn nur eine Lösung weist der Rabe
    Nur eine Wahrheit schwirrt verloren
    Gewappnet für den letzten Sprung
    Über die Asche meiner Freunde
    
    [Alle]
    Denn das sind die Gleise an denen wir starben
    Sind die Wege ohne Ziel
    Verloren gehen unsere Geister
    Im Wind
    
    Denn das sind die Gleise an denen wir starben
    Wo neuer Wege Anfang liegt
    Und unsere Asche dient
    Dem Wind
    
    [Ens]
    Du siehst hinab und blickst in leere Hände. Weißer Atem vernebelt deine Sicht. Doch deine neuen, klaren Augen blicken nicht hinaus. Nur hinein.
    Der Boden zittert, oder bist du’s selbst? Als weißes grelles Licht sich blitzend nähert.
    Funke oder Flamme? Die Wahl ist nun getroffen.
    Und Schnee benetzt die Haut.

Mitwirkende

Besetzung
Dominik Winter — Gesang · GitarreRaphael Heuser — GitarreMaximilian Stiefermann — Bass · Cello · KlargesangPelle — Schlagzeug
Gäste
Jan van Berlekom — Klargesang auf „Scheideweg“Tobias Danneck — Sologitarre auf „Die Gleise an denen wir starben II“
Release + Label
24. Januar 2020 · Hypnotic Dirge Records
Musik & Text
Dominik Winter
Recording
E-Gitarren: Tobias Danneck · Februar 2018Schlagzeug, akustische Instrumente & Gesang: Pascal Gehrke · März 2018Drum Editing: Martin Kühr · März–April 2018
Mix & Master
Mix: Jan van Berlekom · April–August 2018Master: Jonas Lindström · September 2018
Artwork
Cover: Sarah WinterLayout: Dennis MeisterLivefotos: Lars Rubarth