Morgenröte cover

24. Oktober 2008 · Demo · Eigenveröffentlichung

Morgenröte

Stücke

  1. Morgenröte02:22
  2. Söldner04:14
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    Die Last der Krone wiegt schwer auf Hirn und Seele
    Wir brauchen keinen König, wir kennen unsre Wege
    Kaiser und Monarchen von Gier und Intrige ,
    Legen Schatz und Geld zu schwer in die Wiege
    
    Links und rechts ein vertrautes Gesicht
    Verkannt der Wert des einzelnen nicht
    Hundert von uns stärker als tausend von ihnen
    Mit Schild und Schwert um Sold zu verdienen
    Söldner von Hunger gezwungen zur Schlacht
    Nicht gewohnt an Gedärm und kräftige Axt
    Seit an seit, zum Siegen geboren
    Unser Land zu beschützen, Feinde zu morden
    
    Sie kamen von fern um uns zu vernichten
    Doch taten wir nichts als Tagwerk zu verrichten
    Dann waren sie da so zahlreich und stark
    Uns erfüllte die Angst bis hin zum Mark
    
    Trotzdem stehen wir hier ein kleiner Haufen
    Die Schlacht sie kommt nun ins Laufen
    Diese letzte Chance werden wir ergreifen
    Damit die Könige doch auch begreifen
    Dass mit Schwert oder Pflug der einfache Mann
    Die Krone doch auch zum Einsturz bringen kann
  3. Wotans Stärke04:31
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    Die Nacht erhellt von Fackelschein.. wer kommt
    Die Christen.. um zu brennen unser Hab und Gut
    
    Doch sie rechnen nicht mit mir mein Schwert dürstet schon lang
    Wotans Stärke fließt in mir es wird ein Festemahl
    
    Mein Schwert blutgetränkt dürstet nach mehr und mehr des Christenblut
    Es ist so leicht in meiner Hand als führte es sich selbst
    
    Wotans Krieger in der Schlacht
    Ein Fels in der Brandung
    Sein Leib getränkt in Lebenssaft
    seines Schicksals Erfüllung
    
    Glieder und Gedärme fliegen in der Luft
    Ich führ mein Schwert, den Blutdürster mit allergrößter Wucht
    Die Christen schrein um Gnade doch mein Blutrausch ist enorm
    Die Leichen türmen sich hinter mir doch ich schau nur nach vorn
    Das Blut es spritzt so durch die Luft ich sehe nur noch rot
    Die Christen sehen endlich ein vor ihnen steht der Tod
    Meine Wut sie steigert sich ihr Widerstand der bricht
    Die einzige Sprache die sie hörn mein Schwert ist es das spricht
    
    Die Christen fangen an zu fliehn doch ich stürm hinterher
    Gnade ist mir kein Begriff die Mordlust brennt so sehr
    
    Wotans Krieger in der Schlacht
    Ein Fels in der Brandung
    Sein Leib getränkt in Lebenssaft
    seines Schicksals Erfüllung
    
    Die Nacht erhellt von Fackelschein.. wer kommt
    Die Christen um zu holen ihrer Männer Leichen
    
    Ihre Weiber trauern sehr doch mich bekümmerts nicht
    Verteidigt ist mein Heim durch Wotans Stärke selbst....
  4. Leichentuch04:03
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    Ich stehe auf dem Feld der Schlacht
    Mein Leib ist Blut verschmiert
    Mein Blick wandert über das Rote Meer
    Er wird verschwommen
    
    Tränen mischen sich mit Blut
    Mein Gesicht verzerrt
    Der Leib gehorcht nicht meinem Willen
    Ein Schrei...
    
    Und die Nebel ziehn hernieder
    Auf das Feld der Sünde
    Gleich dem Leichentuch bedeckt
    Verschwindet Freund wie Feind
    
    Und ich stehe in der Mitte
    Von Zorn und Trauer erfüllt
    Ein Schrei entweicht meiner Kehle
    Das Leichentuch stört es nicht
    
    Ich stehe auf dem Feld der Schlacht
    Die Axt fällt schon zu Boden
    Die Trauer so groß ich folge ihr
    Von Verzweiflung erfüllt
    
    Ich ergreife meine Axt
    Verzweiflung übermannt
    Ich erhebe sie zum Hieb
    Ein Streich
    
    Und die Nebel ziehn hernieder
    Auf das Feld der Sünde
    Gleich dem Leichentuch bedeckt
    Verschwindet Freund wie Feind
    
    Und ich liege in der Mitte
    Bedeckt vom Leichentuche
    Vergessen soll dies Sünde sein
    Bedeckt vom Leichentuche
  5. Sauflied02:29
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    Feuer prasseln, gelbe Säfte fließen
    Die Krieger sind es, die die Jagd begießen
    Ein mächtiges Wildschwein, dass war der Fang
    Drum fangen sie nun zu singen an!
    
    Kaltes Bier – heiße Seelen
    Trocknes Blut – feuchte Kehlen
    
    An jedem Ort da trinken wir
    Hauptsache es gibt viel Bier!
    
    Kaltes Bier – heiße Seelen
    Trocknes Blut – feuchte Kehlen
    
    An jedem Ort da trinken wir
    Hauptsache es gibt viel Bier!
    
    Die Schlacht geschlagen, die Krieger müde
    Der Sieg war unser, die Gegner trübe
    Im Lager da steht der Met bereit
    Wer heut nix trinkt der´s morgen bereut!
    
    Kaltes Bier – heiße Seelen
    Trocknes Blut – feuchte Kehlen
    
    An jedem Ort da trinken wir
    Hauptsache es gibt viel Bier!
    
    Kaltes Bier – heiße Seelen
    Trocknes Blut – feuchte Kehlen
    
    An jedem Ort da trinken wir
    Hauptsache es gibt viel Bier!
    
    Und ist das Leben auch gemein
    Und schaust du ganz verdrießlich drein
    Schnapp dir das Bier – des Lebens Freud
    Wir saufen saufen saufen heut!!
    
    Kaltes Bier – heiße Seelen
    Trocknes Blut – feuchte Kehlen
    
    An jedem Ort da trinken wir
    Hauptsache es gibt viel Bier!
  6. Rachezeit04:28
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    Die Eiche hier im tiefen Wald, ein Zeuge jener Tat
    Der Brudermord von Christenhand, um den die Kirch` sie bat
    Dem Feuersturme hielt sie stand und blieb als Monument
    Weitrer Zeuge wird sie nun wenn Kirch` die Rach` empfängt
    
    Ihr sandtet Flammenflut
    Ihr verrietet euer Blut
    Nun erntet ihr des Feuers Wut!
    
    Tausend Jahre Unterdrückung mussten wir ertragen
    Götterrat erhielten wir, die Eiche die wir fragen
    Vor tausend Jahr`n da ritzten wir den Racheschwur hinein
    Nun endlich ist es soweit, die Schwertzeit bricht herein
    
    Tyr und Wotan höret uns, mögen die Hörner unser Flehen zu euch tragen
    Verraten wurden wir von eigner Brut, in tiefer Nacht
    Schenkt uns Stärke für blutige Rache, geschworen beim Blut – geritzt in Holz!
    
    Nun ertönen wieder die Hörner an heil`gem Orte zu künden für die Schlacht
    Schwerter und Äxte sind gewetzt, endlich bricht an die Rachezeit
    Macht euch bereit meine Brüder für die große Schlacht… Für die Ahnen!
    
    Endlich wieder Schlachtgetümmel tausend Jahr ist`s her!
    Schließlich ist die Zeit gekommen der Heiden Wiederkehr!
    
    Rachezeit!

Mitwirkende

Besetzung
Dominik Winter — Gesang · RhythmusgitarreStefan R. — Lead-GitarreFlorian R. — BassFlorian B. — Schlagzeug
Gäste
Andrea Winter — Flöte auf „Morgenröte“
Release + Label
24. Oktober 2008 · Eigenveröffentlichung
Musik & Text
Dominik Winter & Frigoris
Recording
Tracks 2–6: Schallsucht StudiosTrack 1: Oliver Wölbern
Mix & Master
Tracks 2–6: Schallsucht StudiosTrack 1: Oliver Wölbern
Artwork
Cover: Melanie S.Layout: Dominik Winter