Morgenröte
Stücke
- Morgenröte02:22
- Söldner04:14
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Die Last der Krone wiegt schwer auf Hirn und Seele Wir brauchen keinen König, wir kennen unsre Wege Kaiser und Monarchen von Gier und Intrige , Legen Schatz und Geld zu schwer in die Wiege Links und rechts ein vertrautes Gesicht Verkannt der Wert des einzelnen nicht Hundert von uns stärker als tausend von ihnen Mit Schild und Schwert um Sold zu verdienen Söldner von Hunger gezwungen zur Schlacht Nicht gewohnt an Gedärm und kräftige Axt Seit an seit, zum Siegen geboren Unser Land zu beschützen, Feinde zu morden Sie kamen von fern um uns zu vernichten Doch taten wir nichts als Tagwerk zu verrichten Dann waren sie da so zahlreich und stark Uns erfüllte die Angst bis hin zum Mark Trotzdem stehen wir hier ein kleiner Haufen Die Schlacht sie kommt nun ins Laufen Diese letzte Chance werden wir ergreifen Damit die Könige doch auch begreifen Dass mit Schwert oder Pflug der einfache Mann Die Krone doch auch zum Einsturz bringen kann
- Wotans Stärke04:31
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Die Nacht erhellt von Fackelschein.. wer kommt Die Christen.. um zu brennen unser Hab und Gut Doch sie rechnen nicht mit mir mein Schwert dürstet schon lang Wotans Stärke fließt in mir es wird ein Festemahl Mein Schwert blutgetränkt dürstet nach mehr und mehr des Christenblut Es ist so leicht in meiner Hand als führte es sich selbst Wotans Krieger in der Schlacht Ein Fels in der Brandung Sein Leib getränkt in Lebenssaft seines Schicksals Erfüllung Glieder und Gedärme fliegen in der Luft Ich führ mein Schwert, den Blutdürster mit allergrößter Wucht Die Christen schrein um Gnade doch mein Blutrausch ist enorm Die Leichen türmen sich hinter mir doch ich schau nur nach vorn Das Blut es spritzt so durch die Luft ich sehe nur noch rot Die Christen sehen endlich ein vor ihnen steht der Tod Meine Wut sie steigert sich ihr Widerstand der bricht Die einzige Sprache die sie hörn mein Schwert ist es das spricht Die Christen fangen an zu fliehn doch ich stürm hinterher Gnade ist mir kein Begriff die Mordlust brennt so sehr Wotans Krieger in der Schlacht Ein Fels in der Brandung Sein Leib getränkt in Lebenssaft seines Schicksals Erfüllung Die Nacht erhellt von Fackelschein.. wer kommt Die Christen um zu holen ihrer Männer Leichen Ihre Weiber trauern sehr doch mich bekümmerts nicht Verteidigt ist mein Heim durch Wotans Stärke selbst....
- Leichentuch04:03
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Ich stehe auf dem Feld der Schlacht Mein Leib ist Blut verschmiert Mein Blick wandert über das Rote Meer Er wird verschwommen Tränen mischen sich mit Blut Mein Gesicht verzerrt Der Leib gehorcht nicht meinem Willen Ein Schrei... Und die Nebel ziehn hernieder Auf das Feld der Sünde Gleich dem Leichentuch bedeckt Verschwindet Freund wie Feind Und ich stehe in der Mitte Von Zorn und Trauer erfüllt Ein Schrei entweicht meiner Kehle Das Leichentuch stört es nicht Ich stehe auf dem Feld der Schlacht Die Axt fällt schon zu Boden Die Trauer so groß ich folge ihr Von Verzweiflung erfüllt Ich ergreife meine Axt Verzweiflung übermannt Ich erhebe sie zum Hieb Ein Streich Und die Nebel ziehn hernieder Auf das Feld der Sünde Gleich dem Leichentuch bedeckt Verschwindet Freund wie Feind Und ich liege in der Mitte Bedeckt vom Leichentuche Vergessen soll dies Sünde sein Bedeckt vom Leichentuche
- Sauflied02:29
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Feuer prasseln, gelbe Säfte fließen Die Krieger sind es, die die Jagd begießen Ein mächtiges Wildschwein, dass war der Fang Drum fangen sie nun zu singen an! Kaltes Bier – heiße Seelen Trocknes Blut – feuchte Kehlen An jedem Ort da trinken wir Hauptsache es gibt viel Bier! Kaltes Bier – heiße Seelen Trocknes Blut – feuchte Kehlen An jedem Ort da trinken wir Hauptsache es gibt viel Bier! Die Schlacht geschlagen, die Krieger müde Der Sieg war unser, die Gegner trübe Im Lager da steht der Met bereit Wer heut nix trinkt der´s morgen bereut! Kaltes Bier – heiße Seelen Trocknes Blut – feuchte Kehlen An jedem Ort da trinken wir Hauptsache es gibt viel Bier! Kaltes Bier – heiße Seelen Trocknes Blut – feuchte Kehlen An jedem Ort da trinken wir Hauptsache es gibt viel Bier! Und ist das Leben auch gemein Und schaust du ganz verdrießlich drein Schnapp dir das Bier – des Lebens Freud Wir saufen saufen saufen heut!! Kaltes Bier – heiße Seelen Trocknes Blut – feuchte Kehlen An jedem Ort da trinken wir Hauptsache es gibt viel Bier!
- Rachezeit04:28
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Die Eiche hier im tiefen Wald, ein Zeuge jener Tat Der Brudermord von Christenhand, um den die Kirch` sie bat Dem Feuersturme hielt sie stand und blieb als Monument Weitrer Zeuge wird sie nun wenn Kirch` die Rach` empfängt Ihr sandtet Flammenflut Ihr verrietet euer Blut Nun erntet ihr des Feuers Wut! Tausend Jahre Unterdrückung mussten wir ertragen Götterrat erhielten wir, die Eiche die wir fragen Vor tausend Jahr`n da ritzten wir den Racheschwur hinein Nun endlich ist es soweit, die Schwertzeit bricht herein Tyr und Wotan höret uns, mögen die Hörner unser Flehen zu euch tragen Verraten wurden wir von eigner Brut, in tiefer Nacht Schenkt uns Stärke für blutige Rache, geschworen beim Blut – geritzt in Holz! Nun ertönen wieder die Hörner an heil`gem Orte zu künden für die Schlacht Schwerter und Äxte sind gewetzt, endlich bricht an die Rachezeit Macht euch bereit meine Brüder für die große Schlacht… Für die Ahnen! Endlich wieder Schlachtgetümmel tausend Jahr ist`s her! Schließlich ist die Zeit gekommen der Heiden Wiederkehr! Rachezeit!
Mitwirkende
- Besetzung
- Dominik Winter — Gesang · RhythmusgitarreStefan R. — Lead-GitarreFlorian R. — BassFlorian B. — Schlagzeug
- Gäste
- Andrea Winter — Flöte auf „Morgenröte“
- Release + Label
- 24. Oktober 2008 · Eigenveröffentlichung
- Musik & Text
- Dominik Winter & Frigoris
- Recording
- Tracks 2–6: Schallsucht StudiosTrack 1: Oliver Wölbern
- Mix & Master
- Tracks 2–6: Schallsucht StudiosTrack 1: Oliver Wölbern
- Artwork
- Cover: Melanie S.Layout: Dominik Winter