Nach dem Krieg… cover

5. Juni 2010 · Album · Eigenveröffentlichung

Nach dem Krieg…

Stücke

  1. Am Grabe01:57
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    Das Laub verfault
    Der Wald ist nackt
    Der Fluss steht still
    Der Wind ist kalt
    
    Der Nebel steigt in einst grüne Täler auf
    Und verhüllt die Stille
    
    Ein Rabe steigt auf zu seinem letzten Flug
    
    Und einst lebendes Land
    
    …wird still…
  2. Nach dem Krieg…08:51
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    Rauchschwaden ziehen über tote Felder – Zeugen des Mordens
    Kinderlachen. Ein Traum der Vergangenheit
    Meine innere Leere umfasst die Ranken der Welt
    
    Eine Träne fällt in die Nacht
    Ein stilles Lichtlein der Andacht
    
    Ich schließe meine Augen
    Der Duft der Rose
    Lässt mich zerbrechen
    Sehe ich doch durch diese hässlichen Fratzen
    Die Lilie verwelkt
    
    Nach dem Krieg…
    Herrscht der Tod!
    
    Ein kühler Wind bläst mir durchs Haar
    Legt meine leeren Augen frei
    Die lang schon nicht mehr gutes sah’n
    Nur Tod und Einsamkeit
    Die Erinnerung an schöne alte Tage
    Sind nur noch Wülste auf der Haut
    
    Leere Narben
    Vergessne Klagen
    
    Ich schließe meine Augen
    Der Duft der Rose
    Lässt mich zerbrechen
    Sehe ich doch durch diese hässlichen Fratzen
    Die Lilie verwelkt
    
    Nach dem Krieg
    Herrscht der Tod
  3. Welt des Frostes (Frigoris)03:52
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    Ich dreh mich um und sehe
    Eine Welt aus Stahl und Blut
    Und in der Menschen Herzen
    Da finde ich nur Eis
    
    Immer herrschen Kriege
    Hinterbliebene überall
    Und mitten drin ein Mädchen
    Das von alledem nichts weiß
    
    Welt des Frostes
    Welt aus Stahl und Blut
    Welt der Kälte
    Terra Frigoris
    
    Ein blonder Schopf im Winde
    Ihr Lächeln so zauberhaft
    Doch der Blick aus ihren Augen
    Spricht von Hass auf diese Welt
    
    So wunderschön und tapfer
    Ihr Blick war gegen den Wind
    Doch die einst so stolze Blume
    Nun gebrochen und verwelkt
    
    Krieg – Euer Lohn
    Krieg – Euer Ruhm
    Krieg – Euer Wahnsinn
    Krieg – Euer Tod
    
    Terra Frigoris
    
    Welt des Frostes
    Welt aus Stahl und Blut
    Welt der Kälte
    Terra Frigoris
  4. Schlachtenlohn04:39
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    Stahl! Holz! Stoff! – Zerfetzt!
    Feind! Wald! Ast! – Gehetzt!
    Fleisch! Blut! Saft! – Tod!
    Leben! Bald! Jetzt! – Bedroht!
    
    Inmitten des Schlachtfelds kein Leben zu finden
    Nur abseits Soldaten gelegen in Binden!
    
    Haus! Trümmer! Glut! – Brand!
    Kind! Tränen! Mutter! – Pfand!
    Sieg durch falsche Liebe – Belohnt!
    Leben! Bald! Jetzt! – Bedroht!
    
    Inmitten der Trümmer kein Leben zu finden
    Nur geistig Verirrte in Tränen zu schinden!
    
    Tote Menschen laufen nicht!
    Rote Städte leben nicht!
    
    Feld! Wald! Meer! – Blut
    Baum! Schwarz! Tod! – Glut!
    Schweigen! Für immer! Niemand! – erfuhr!
    Kein Halten vor Mutter – Natur!
    
    Inmitten des Waldes kein Leben zu finden
    Nur schwarzes Gehölz in Bünden zu binden!
    
    Holz! Mensch! Nagel! – Ein Zeichen!
    Altes! Bewährtes! Muss neuem – weichen!
    Schweigen! Für immer! Niemand! – erfuhr!
    Kein Halten vor Mutter – Natur!
    
    Inmitten der Menschen kein Leben zu finden
    Nur tote Leiber für immer zu schinden!
    
    Tote Zeichen dienen nicht!
    Rote Blumen blühen nicht!
    
    Dies ist der Schlachtenlohn
    Dies ist des Menschen Hohn
    Dies ist der Augenblick
    Dies ist des Krieges Glück
    
    Dies mein Sohn ist Wirklichkeit das wahre Glück des Krieges
    Hinter Ruhm und Ehre stehn nur Schall und Rauch
    Dies mein Sohn ist Wirklichkeit das wahre Glück des Krieges
    Hinter Ruhm und Ehre stehn nur Schall und Rauch
  5. Wenn Krähen Kreisen Würden07:24
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    Krähenschreie im Morgengrauen
    Kalter Stahl blitzt im Licht
    Endlose Schreie klingen im Ohr
    Am Ort des Ruhmes
    Krähenfraß
    Das Festmahl steht bereit
    
    Wenn Krähen kreisen würden….
    
    Wenn die Krähen kreisen würden
    Wäre die Welt ein blutiger Ort
    Niemand würde das Fleisch von den Knochen nagen
    Leichen verwesten in einem fort
    Junge Helden erzittern
    Ein Mahnmal des Krieges
    Doch die Krähen kreisen nicht
    Und so werden nach kurzer Zeit nur noch weiße Steine zu sehen sein
    Und große Sagen
    Ach wenn Krähen kreisen würden
    
    Ich erzähle von einer Zeit
    Als die Helden noch unter uns waren
    Niemand erkannte Gefahr im Krieg
    Denn wir kannten nur große Sagen
    Am Lagerfeuer da sprachen wir nur
    Von Ruhm und Ehre
    Die Warnung der alten Greise missachtet
    Die Jugend die kommt nun zur Währung
    
    Und so zogen wir in den Krieg
    Zu kämpfen für ein schattiges Ziel
    Die Schlacht begann und der Mut versiegt
    Als die Ehre mit ihr fiel
    Zu jung zu jung für den Krieg
    Waren unsre Streiter
    Am Ende ist die Schlacht verloren
    Nur einer lebte weiter
    
    Wenn die Krähen kreisen würden
    Wäre die Welt ein blutiger Ort
    Niemand würde das Fleisch von den Knochen nagen
    Leichen verwesten in einem fort
    Junge Helden erzittern
    Ein Mahnmal des Krieges
    Doch die Krähen kreisen nicht
    Und so werden nach kurzer Zeit nur noch weiße Steine zu sehen sein
    Und große Sagen
    Ach wenn Krähen kreisen würden
    
    Und so bleibt nur der Schein des Heldentums….
    
    Geschichte wiederholt sich!
    
    Und so bleibt nur….Der Tod!
  6. Erinnerung04:55
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    Erinnerung vor meinem Auge
    So steh ich hier, nach all der Zeit
    Was ist nur geschehen?
    Wo bist du?
    
    Vor all der Zeit, da flogen Raben
    Versprechen und Freundschaft
    Was ist geschehen?
    
    Und so steh ich hier auf dem Hügel
    Wo die Erinnerung sich neigt
    Wo die Sonne unter geht
    Und sich nie mehr zeigt
    
    Und so steh ich hier auf dem Hügel
    Wo Gedanken sterben
    Wo Glück verweilte
    Ein Rabenschrei ist was bleibt
    
    Mannaz…wo bist du?
  7. Einsamkeit (Des Zwillings Schicksal Part I)08:40
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    Erwache….
    
    Und nun lieg ich da mit offnen Augen
    Was geschah an diesem Ort?
    Alte Freunde ob sie taugen
    Und Glauben schenken meinem Wort?
    
    Ein dunkler Sturme naht von fern
    Auf gute Zeiten blickt’ ich gern
    Aschenregen bedeckt mein Haupt
    Was ist es das Gedanken raubt?
    
    Und nun lieg ich da mit offnen Augen
    Die Vergangenheit ist Tod
    Alte Freunde die nichts taugen
    Nur ein kalt vertrauter Mond
    
    Was ist es des Lebens Freud´?
    Wer ist es der nichts bereut?
    Warum seid ihr alle blind?
    Niemand sieht ausser dem Kind?
    
    Geh…Geh war der Urteilsspruch
    Aus Angst vor der Wahrheit
    
    Sehn… Tu ich das nahende Unheil
    Ihr verschließt eure Augen
    
    Leben…Was heißt Leben?
    Das Kind wird zum Manne
    
    Tod….Was heißt Tod?
    Ein Mond erwacht
    
    Warum bin ich nur umgeben von Kindern und von Toten?
    
    Grau in Grau ist meine Welt das Augenlicht verloren
    Mein einst so schöner weißer Mond nur Trübsal aufgehoben
    Was geschah an diesem Ort?
    Wo bist du mein schöner Mond?
    
    „Ich schaue mich um und sehe ein Myzel voll widerlichem Getier…Auf deiner Krone steht Mensch und an jedem Ende steht eine weitere
    Ungerechtigkeit, Schandtat…Kälte…. Ich habe Angst…Angst, dass es einen Gott gibt der dich erschuf…“
    
    Ein Rabenschrei aus tiefstem Wald das Augenlicht erhellte.
    
    Bunt so bunt ist meine Welt die Farben heimgekehrt
    Der Göttersagen hohes Lied auf ewig in mir währt
    Da bist du mein schöner Mond
    Ich weiß was inne wohnt
    
    …in Einsamkeit…
  8. Frei04:48
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    Nach langer Reise auf weitem Meer ist das Ziel endlich erreicht
    Endlich wieder auf festem Grund fällt der Schritt auch wieder leicht
    Und so haben wir endlich unser neues Land des Friedens gefunden
    Geführt wurden wir von der Götter Hand, an den alten Raben gebunden
    
    Und so ziehen wir der Sonne entgegen
    Und so ziehen wir in ein neues Land
    Und so ziehen wir unter dem Zeichen des Raben
    Und so ziehen wir nie mehr in den Krieg
    
    Wir wünschten uns Frieden
    Ja Frieden
    Wir wünschten uns Frieden
    Ja Frieden
    
    Und so zogen wir der Sonne entgegen
    Und so zogen wir in ein neues Land
    Und so sind wir endlich angekommen
    In unserem Frieden – Nie mehr Krieg!
  9. Aus der Asche06:36
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    Graue Augen schaun gen Himmel
    Die Scheibe farbenleer
    Grauer Stein trifft grauen Stein
    Keine Wiederkehr
    Trostlos… Verdorben
    Das Glück verweilte einst hier
    
    Übermut ein Makel
    Der Menschen im Frühling
    Die goldene Sonne verwandelt
    Sich im Niedergang zu blutroter Glut
    
    Die Götzen aus alten Zeiten
    Zerrissen ein Menschenherz
    Rauch erhebt sich am Horizont
    Keine Wiederkehr
    
    Die Nacht erhellt von menschlichen Schreien
    Erhört der Krähen Fraß
    
    Und so gereinigt vom Makel
    Steigt ein Tag herauf
    Verbrannte Erde
    Das ist was bleibt…
    
    Doch da
    Ein grüner Schimmer
    Neues Leben wird…
    Geboren!
    
    Aus der Asche
    Wird neues geboren!
  10. Nachruf03:02

Mitwirkende

Besetzung
Dominik Winter — Gesang · GitarreMelanie S. — BassYannik Trautes — Lead-Gitarre
Release + Label
5. Juni 2010 · Eigenveröffentlichung
Musik & Text
Dominik Winter
Recording
Dominik Winter
Mix & Master
Dominik Winter
Artwork
Dominik Winter