Nach dem Krieg…
Stücke
- Am Grabe01:57
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Das Laub verfault Der Wald ist nackt Der Fluss steht still Der Wind ist kalt Der Nebel steigt in einst grüne Täler auf Und verhüllt die Stille Ein Rabe steigt auf zu seinem letzten Flug Und einst lebendes Land …wird still…
- Nach dem Krieg…08:51
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Rauchschwaden ziehen über tote Felder – Zeugen des Mordens Kinderlachen. Ein Traum der Vergangenheit Meine innere Leere umfasst die Ranken der Welt Eine Träne fällt in die Nacht Ein stilles Lichtlein der Andacht Ich schließe meine Augen Der Duft der Rose Lässt mich zerbrechen Sehe ich doch durch diese hässlichen Fratzen Die Lilie verwelkt Nach dem Krieg… Herrscht der Tod! Ein kühler Wind bläst mir durchs Haar Legt meine leeren Augen frei Die lang schon nicht mehr gutes sah’n Nur Tod und Einsamkeit Die Erinnerung an schöne alte Tage Sind nur noch Wülste auf der Haut Leere Narben Vergessne Klagen Ich schließe meine Augen Der Duft der Rose Lässt mich zerbrechen Sehe ich doch durch diese hässlichen Fratzen Die Lilie verwelkt Nach dem Krieg Herrscht der Tod
- Welt des Frostes (Frigoris)03:52
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Ich dreh mich um und sehe Eine Welt aus Stahl und Blut Und in der Menschen Herzen Da finde ich nur Eis Immer herrschen Kriege Hinterbliebene überall Und mitten drin ein Mädchen Das von alledem nichts weiß Welt des Frostes Welt aus Stahl und Blut Welt der Kälte Terra Frigoris Ein blonder Schopf im Winde Ihr Lächeln so zauberhaft Doch der Blick aus ihren Augen Spricht von Hass auf diese Welt So wunderschön und tapfer Ihr Blick war gegen den Wind Doch die einst so stolze Blume Nun gebrochen und verwelkt Krieg – Euer Lohn Krieg – Euer Ruhm Krieg – Euer Wahnsinn Krieg – Euer Tod Terra Frigoris Welt des Frostes Welt aus Stahl und Blut Welt der Kälte Terra Frigoris
- Schlachtenlohn04:39
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Stahl! Holz! Stoff! – Zerfetzt! Feind! Wald! Ast! – Gehetzt! Fleisch! Blut! Saft! – Tod! Leben! Bald! Jetzt! – Bedroht! Inmitten des Schlachtfelds kein Leben zu finden Nur abseits Soldaten gelegen in Binden! Haus! Trümmer! Glut! – Brand! Kind! Tränen! Mutter! – Pfand! Sieg durch falsche Liebe – Belohnt! Leben! Bald! Jetzt! – Bedroht! Inmitten der Trümmer kein Leben zu finden Nur geistig Verirrte in Tränen zu schinden! Tote Menschen laufen nicht! Rote Städte leben nicht! Feld! Wald! Meer! – Blut Baum! Schwarz! Tod! – Glut! Schweigen! Für immer! Niemand! – erfuhr! Kein Halten vor Mutter – Natur! Inmitten des Waldes kein Leben zu finden Nur schwarzes Gehölz in Bünden zu binden! Holz! Mensch! Nagel! – Ein Zeichen! Altes! Bewährtes! Muss neuem – weichen! Schweigen! Für immer! Niemand! – erfuhr! Kein Halten vor Mutter – Natur! Inmitten der Menschen kein Leben zu finden Nur tote Leiber für immer zu schinden! Tote Zeichen dienen nicht! Rote Blumen blühen nicht! Dies ist der Schlachtenlohn Dies ist des Menschen Hohn Dies ist der Augenblick Dies ist des Krieges Glück Dies mein Sohn ist Wirklichkeit das wahre Glück des Krieges Hinter Ruhm und Ehre stehn nur Schall und Rauch Dies mein Sohn ist Wirklichkeit das wahre Glück des Krieges Hinter Ruhm und Ehre stehn nur Schall und Rauch
- Wenn Krähen Kreisen Würden07:24
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Krähenschreie im Morgengrauen Kalter Stahl blitzt im Licht Endlose Schreie klingen im Ohr Am Ort des Ruhmes Krähenfraß Das Festmahl steht bereit Wenn Krähen kreisen würden…. Wenn die Krähen kreisen würden Wäre die Welt ein blutiger Ort Niemand würde das Fleisch von den Knochen nagen Leichen verwesten in einem fort Junge Helden erzittern Ein Mahnmal des Krieges Doch die Krähen kreisen nicht Und so werden nach kurzer Zeit nur noch weiße Steine zu sehen sein Und große Sagen Ach wenn Krähen kreisen würden Ich erzähle von einer Zeit Als die Helden noch unter uns waren Niemand erkannte Gefahr im Krieg Denn wir kannten nur große Sagen Am Lagerfeuer da sprachen wir nur Von Ruhm und Ehre Die Warnung der alten Greise missachtet Die Jugend die kommt nun zur Währung Und so zogen wir in den Krieg Zu kämpfen für ein schattiges Ziel Die Schlacht begann und der Mut versiegt Als die Ehre mit ihr fiel Zu jung zu jung für den Krieg Waren unsre Streiter Am Ende ist die Schlacht verloren Nur einer lebte weiter Wenn die Krähen kreisen würden Wäre die Welt ein blutiger Ort Niemand würde das Fleisch von den Knochen nagen Leichen verwesten in einem fort Junge Helden erzittern Ein Mahnmal des Krieges Doch die Krähen kreisen nicht Und so werden nach kurzer Zeit nur noch weiße Steine zu sehen sein Und große Sagen Ach wenn Krähen kreisen würden Und so bleibt nur der Schein des Heldentums…. Geschichte wiederholt sich! Und so bleibt nur….Der Tod!
- Erinnerung04:55
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Erinnerung vor meinem Auge So steh ich hier, nach all der Zeit Was ist nur geschehen? Wo bist du? Vor all der Zeit, da flogen Raben Versprechen und Freundschaft Was ist geschehen? Und so steh ich hier auf dem Hügel Wo die Erinnerung sich neigt Wo die Sonne unter geht Und sich nie mehr zeigt Und so steh ich hier auf dem Hügel Wo Gedanken sterben Wo Glück verweilte Ein Rabenschrei ist was bleibt Mannaz…wo bist du?
- Einsamkeit (Des Zwillings Schicksal Part I)08:40
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Erwache…. Und nun lieg ich da mit offnen Augen Was geschah an diesem Ort? Alte Freunde ob sie taugen Und Glauben schenken meinem Wort? Ein dunkler Sturme naht von fern Auf gute Zeiten blickt’ ich gern Aschenregen bedeckt mein Haupt Was ist es das Gedanken raubt? Und nun lieg ich da mit offnen Augen Die Vergangenheit ist Tod Alte Freunde die nichts taugen Nur ein kalt vertrauter Mond Was ist es des Lebens Freud´? Wer ist es der nichts bereut? Warum seid ihr alle blind? Niemand sieht ausser dem Kind? Geh…Geh war der Urteilsspruch Aus Angst vor der Wahrheit Sehn… Tu ich das nahende Unheil Ihr verschließt eure Augen Leben…Was heißt Leben? Das Kind wird zum Manne Tod….Was heißt Tod? Ein Mond erwacht Warum bin ich nur umgeben von Kindern und von Toten? Grau in Grau ist meine Welt das Augenlicht verloren Mein einst so schöner weißer Mond nur Trübsal aufgehoben Was geschah an diesem Ort? Wo bist du mein schöner Mond? „Ich schaue mich um und sehe ein Myzel voll widerlichem Getier…Auf deiner Krone steht Mensch und an jedem Ende steht eine weitere Ungerechtigkeit, Schandtat…Kälte…. Ich habe Angst…Angst, dass es einen Gott gibt der dich erschuf…“ Ein Rabenschrei aus tiefstem Wald das Augenlicht erhellte. Bunt so bunt ist meine Welt die Farben heimgekehrt Der Göttersagen hohes Lied auf ewig in mir währt Da bist du mein schöner Mond Ich weiß was inne wohnt …in Einsamkeit…
- Frei04:48
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Nach langer Reise auf weitem Meer ist das Ziel endlich erreicht Endlich wieder auf festem Grund fällt der Schritt auch wieder leicht Und so haben wir endlich unser neues Land des Friedens gefunden Geführt wurden wir von der Götter Hand, an den alten Raben gebunden Und so ziehen wir der Sonne entgegen Und so ziehen wir in ein neues Land Und so ziehen wir unter dem Zeichen des Raben Und so ziehen wir nie mehr in den Krieg Wir wünschten uns Frieden Ja Frieden Wir wünschten uns Frieden Ja Frieden Und so zogen wir der Sonne entgegen Und so zogen wir in ein neues Land Und so sind wir endlich angekommen In unserem Frieden – Nie mehr Krieg!
- Aus der Asche06:36
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Graue Augen schaun gen Himmel Die Scheibe farbenleer Grauer Stein trifft grauen Stein Keine Wiederkehr Trostlos… Verdorben Das Glück verweilte einst hier Übermut ein Makel Der Menschen im Frühling Die goldene Sonne verwandelt Sich im Niedergang zu blutroter Glut Die Götzen aus alten Zeiten Zerrissen ein Menschenherz Rauch erhebt sich am Horizont Keine Wiederkehr Die Nacht erhellt von menschlichen Schreien Erhört der Krähen Fraß Und so gereinigt vom Makel Steigt ein Tag herauf Verbrannte Erde Das ist was bleibt… Doch da Ein grüner Schimmer Neues Leben wird… Geboren! Aus der Asche Wird neues geboren!
- Nachruf03:02
Mitwirkende
- Besetzung
- Dominik Winter — Gesang · GitarreMelanie S. — BassYannik Trautes — Lead-Gitarre
- Release + Label
- 5. Juni 2010 · Eigenveröffentlichung
- Musik & Text
- Dominik Winter
- Recording
- Dominik Winter
- Mix & Master
- Dominik Winter
- Artwork
- Dominik Winter